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Verhalten im Brandfall

Bleiben Sie ruhig

und verständigen Sie die Feuerwehr

 

Die Notrufnummer lautet 122

 

Diese Daten sind für uns sehr wichtig:

  • Wer ruft an?
  • Wo brennt es?
  • Was brennt?
  • Gibt es Verletzte (Sind Menschen in Gefahr)?
  • Gibt es besondere Gefahren?

 

Sofern es möglich ist, beginnen Sie damit gefährdete Personen aus dem Gefahrenbereich zu retten

  • Vergessen Sie aber nicht auf Ihre eigene Sicherheit zu achten
  • Bei Rauchentwicklung im Raum, pressen Sie sich ein feuchtes Tuch auf Mund und Nase
  • Versuchen Sie alle Türen zwischen sich und dem Feuer zu schließen
  • Machen Sie sich am Fenster für die Helfer bemerkbar wenn Sie eingeschlossen sind
  • Wenn möglich verlassen Sie das Gebäude und beachten Sie dabei die Fluchtwege
  • Keine Aufzüge benutzen
  • Warnen Sie Personen die gefährdet sein könnten
  • Leichte Verbrennungen wenn möglich sofort mit Wasser kühlen

 

Löschen

  • Beginnen Sie mit vorhandenen Löschgeräten wie Handfeuerlöscher, Gartenschlauch, Wassereimer oder Decke das Feuer zu bekämpfen.
  • Wenn die Kleidung von Personen in Brand geraten ist, werfen Sie der Person Decken oder andere schwere Stoffe (keinesfalls Kunststoffe) über, um das Feuer zu ersticken.

 

Warten Sie bis die Einsatzkräfte eintreffen und weisen Sie sie ein.


Verbrennungen oder Verbrühungen

Verbrennungen können leicht passieren. Kochendes Wasser oder heißes Fett, eine Herdplatte oder auch beim Grillen, sind nur einige der Gefahren bei denen man sich verbrennen oder verbrühen kann. Dies kann  sehr schmerzvoll sein. Es ist daher wichtig, dass Sie schnell und richtig reagieren.


Verbrennungsgrad Symptome Maßnahmen
1. Grad

Rötung, Schmerzen, Schwellung

(wie ein Sonnenbrand)

heilt ohne Eingriff,

kein Zellschaden

2. Grad

Blasenbildung (rötlich-weiß),

Schmerzen, Schwellung

bedarf ärztlicher Begutachtung

und eventuell chirurgischen 

Eingreifens

3. Grad

Grau-schwarz-weiße, lederartige 

Hautgebiete, keine Schmerzen, 

Verlust der Haare und Nägel

bedarf ärztlicher Begutachtung

und chirurgischen Eingreifens


Verhindern Sie eine Ausweitung der Schädigung

  • Wärmequellen entfernen und brennende Kleidung löschen, entfernen Sie aber nie eingebrannte Kleidungsstücke weil dadurch die Folgeschäden an der Haut noch größer werden können.
  • Bei Verbrühungen, die mit der heißen Flüssigkeit in Berührung gekommen Kleidungsstücke so schnell als möglich entfernen.
 

Kühlen Sie die betroffenen Stellen.

  • Verwenden Sie kühles bis lauwarmes Wasser aber nicht länger als ca. 15 Minuten. Verwenden Sie aber kein Eis oder Eissprays, weil es dann zu Unterkühlungen kommen kann. Sollten die Schmerzen nicht nachlassen, rufen Sie einen Rettungswagen zu Hilfe oder suchen Sie einen Arzt auf.
  • Wenn die verbrannte Stelle größer als die Handfläche des Patienten ist, sollten Sie sofort die Rettung rufen.
  • Wenn der Patient große Schmerzen hat, er schwindlig oder blass ist, sollten Sie ihn nach Möglichkeit auf den Boden setzen um zu verhindern, dass er sich noch weitere Verletzungen zufügen kann wenn er stürzt.
 

Behandlung

  • Sollte die Wunde sich entzünden oder größer als ein Euro-Stück sein, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen und die Wunde versorgen lassen.
  • Verbrennungen heilen nur langsam und bilden leicht Narben. Daher kann eine professionelle Versorgung viel bewirken.
  • Keine "Hausmittel" wie ungeeignete Salben, Puder, Öle, Desinfektionsmittel usw. verwenden!


Fund von Munitionsteilen und Waffen

1. Berühren sie die gefundenen Teile nicht


2. Markieren Sie die Fundstelle

  • wenn möglich sichern Sie den Fundort mit einigen Metern Abstand ab ( z. B. Bauabsperrband )

3. Verständigen Sie die Polizei


Die Notrufnummer lautet 133 

Das sollten Sie angeben :

  • Wer ruft an
  • Wo wurde der Gegenstand gefunden
  • Um was könnte es sich handeln
  • Gibt es besondere Gefahren 

4. Folgen Sie den Anweisungen der Exekutive


Verhalten bei Sturm

Hilfreiche Hinweise des Landesfeuerwehrkommandos Burgenland für das Verhalten VOR, WÄHREND und NACH dem Sturm. Im Einsatzfall sind die burgenländischen Feuerwehren über den Notruf 122 erreichbar!


Zur Vermeidung von Sturmschäden

  • Lassen Sie mindestens einmal jährlich das Dach und die Kamine auf lose Ziegel, schlecht befestigte Bleche usw. überprüfen.
  • Blitzschutzanlagen, Antennen usw. müssen ebenso sicher befestigt sein. Unter Umständen ist das Abspannen von Masten, Antennen und Schornsteinen empfehlenswert.
  • Hohe, ältere (evt. morsche) Bäume in der Nähe von Gebäuden bedeuten Gefahr. Diese sollten daher rechtzeitig durch neue Bepflanzungen (evt. Sträucher) ersetzt oder auf höchstens Firsthöhe zurückgeschnitten werden.
  • Halten Sie Ersatz-Dachziegel oder Dachpaletten bzw. Folien vorrätig, zur temporären Vermeidung von Nässeschäden im Schadensfall.
  • Anbringen von Hagelschutznetzen bzw. –faltdächern bei wertvollen landwirtschaftlichen Kulturen.
An Seen: Informieren Sie sich rechtzeitig über vorhandene Sturmwarnanlagen und die vorgesehenen Signale (z.B. Blinkleuchten in gelber Farbe mit einer Folge von 60 Blitzen/Minute).

 
Verhalten vor dem Sturm (Sturmwarnung)
 
  • Kinder zu sich rufen und beaufsichtigen
  • Schließen Sie alle Türen, Fenster, Dachfenster, Luken, Lichtkuppeln usw.
  • Schließen Sie Rollläden oder Fensterläden
  • Rollen Sie Markisen auf
  • Sichern oder bringen Sie im Freien stehende Gegenstände (z.B. Mülltonnen, Wäsche, Blumenkübel, Werkzeuge, Bretter, Platten, Planen, Folien usw.) unter Dach 
  • Stellen Sie Ihr Auto – wenn möglich – in die Garage. Stellen Sie Ihr Auto nicht unter Bäumen oder unmittelbar unter Häusern ab 
  • Verlassen Sie Zelte und Wohnwagen, da aufgrund mangelnder Verankerung Umsturzgefahr besteht. Suchen Sie Unterschlupf in einem nahen Gebäude.
  • Bringen Sie Tiere in Sicherheit
  • Beenden Sie Partys und andere Freiluftveranstaltungen zum Schutz der Menschen
 
Verhalten während eines Sturms
 
  • Verlassen Sie auf keinen Fall Ihre schützenden Räumlichkeiten, da die Gefahr von herabfallenden Ziegeln, Ästen, umstürzenden Bäumen oder elektrischen Leitungen besteht.
  • Nehmen Sie während des Sturms keine Sicherungsarbeiten im Freien vor.
  • Bei einem eingetretenen Schadensereignis rufen Sie über Notruf Feuerwehr / Polizei. Halten Sie das Telefonat möglichst kurz.
  • Bei Telefonstörung setzen Sie sich direkt mit Ihrem zuständigen Feuerwehrkommandanten in Verbindung.
  • Rechnen Sie bei großflächigen Schadensausmaßen mit einem zeitlich verzögerten Einsatz der Einsatzorganisationen.
 
Verhalten nach dem Sturm
 
  • Verfolgen Sie die aktuellen Informationen betreffend die allgemeine Lage über den lokalen Rundfunk.
  • Für den Fall eines Stromausfalls sollten Sie über ein Batterieradio verfügen. Notfalls können Sie Informationen über das Autoradio einholen.
  • Am Boden liegenden oder abgerissenen Stromleitungen dürfen Sie sich auf keinen Fall nähern, wobei der Mindestabstand 20 m beträgt. Melden Sie den Leitungsschaden der Feuerwehr oder dem zuständigen Stromversorger.
  • Überprüfen Sie Ihr Haus bzw. Ihre Wohnung auf Sturmschäden. Zeigen Sie den festgestellten Schaden unverzüglich Ihrem Privat-Versicherer bzw. Ihrer Gemeinde  (Fotodokumentation!).
 
Verhalten von Autofahrern bei Sturm
 
  • Tempo reduzieren: Damit gewinnt man wertvolle Zeit, um eventuell erforderliche Lenkkorrekturen durchführen zu können und erreicht auch eine bessere Bodenhaftung des Fahrzeuges.
  • Abstand halten: Nicht nur Autos mit Anhänger, sondern auch Lenker einspuriger Fahrzeuge geraten leicht ins Schwanken.
  • Überholmanöver vermeiden: Bei unberechenbaren Böen sollten Überholmanöver vermieden werden. Besonders beim Überholen von Fahrzeugen mit großer Windangriffsfläche (z.B. LKWs, Vans oder Wohnmobile) gerät man nämlich erst in den Sog des Windschattens und wird anschließend beim Weiterfahren mit voller Wucht vom Seitenwind getroffen.
  • Auf den Straßenzustand achten: Es besteht die Gefahr, dass Hindernisse wie Äste, Dachziegel oder gar ganze Bäume auf der Fahrbahn liegen.
  • Kritische Stellen sind häufig mit Windsäcken oder entsprechenden Verkehrsschildern gekennzeichnet. Zusätzlich ist es hilfreich, bei starkem Wind Bäume, Sträucher und den Vordermann verstärkt zu beobachten.
  • Bei orkanartigem Sturm oder Böen: Unterbrechen Sie Ihre Fahrt und suchen Sie einen geschützten Bereich auf. Stellen Sie Ihr Auto aber nicht unter Bäumen oder unmittelbar unter Häusern ab. Benutzen Sie keine Unterführungen, um Rettungskräften freie  Zugangswege zu den Einsatzorten zu gewähren.